Warum ich nicht Peter Pan sein will

Ich hatte mir als Kind einmal vorgenommen, niemals erwachsen zu werden. So wie Peter Pan. Mittlerweile bin ich mir aber sicher, dass ich nicht ganz wie Peter Pan sein will. Und das ist nicht einmal ein Widerspruch zu meinem Kindheitswunsch.

Peter Pan

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Der Wunsch danach nicht erwachsen zu werden

Ein zentrales Thema bei Peter Pan ist der Wunsch, niemals erwachsen zu werden. Genau das habe ich mir als Kind auch gewünscht: nicht erwachsen werden. Für mich waren Erwachsene immer die, die kaum bis keine Zeit zum Spielen hatten. Die sich immer Sorgen machten. Die immer so viel tun "mussten" und irgendwie immer von Pflichten getrieben waren, die ihnen auch anscheinend keinen Spaß machten. Ich wollte mir Spielen und Spaß haben erhalten. Das ganze "das muss eben sein" anders machen. Und "irgendwie anders" mit Sorgen umgehen. Über das Wie habe ich mir keine Gedanken gemacht, es war halt ein Wunsch.

Was an erwachsen sein cool ist

Was ich als Kind noch nicht verstanden habe war, dass man als Erwachsener die Verantwortung hat und die komplette Entscheidungsgewalt. Und dass das eben nicht nur Stress, Sorgen, Pflichten und wenig Zeit mit sich bringt, sondern auch ein Weg ist, eben das zu reduzieren. Ich kann Entscheidungen treffen. Für oder auch gegen etwas. Ich habe eine Macht, die ich als Kind (meistens) nicht habe. Diese Macht kann ich einsetzen, wie ich das für richtig erachte.

Es ist kein Widerspruch erwachsen und "Kind" zu sein

Denn wie viel Spiel und Spaß ich im Leben habe, ist zum großen Teil meine Entscheidung. Die ich als Erwachsener treffen darf. Ich darf entscheiden wie viel ich "muss" (ehrlich gesagt ist das verdammt wenig) und was ich freiwillig auf mich nehme. Denn sobald ich in meine Verantwortung komme, sehe ich auch, dass viele von den so genannten Pflichten selbst auferlegte und damit bewusste Entscheidungen von mir sind. Damit habe ich auch die Freiheit mich anders zu entscheiden, oder mir klar zu machen, dass etwas für mich wichtig ist. Damit wird es weniger ein Zwang von außen, sondern eine eigene Entscheidung. Das gibt mir auch die Freiheit zu entscheiden, wie viel an Spiel oder Spaß ich im Leben haben will. In meinem Fall: bitte viel! Denn ich habe unglaublich viele Freude beim Spielen. Vermutlich bin ich deshalb auch ein engagierter Rollenspieler.

Hast Du Dir als Kind auch Gedanken über das Erwachsenwerden gemacht? Wenn ja, wie hast Du es damals gesehen? Und wie denkst Du heute darüber?

10 Ideen für kleine Veränderungen im Alltag

Du möchtest etwas verändern, aber weißt nicht genau wo Du anfangen sollst? Hier kommen 10 Ideen für kleine Veränderungen im Alltag, zum Ausprobieren, mutiger werden und Spaß dabei haben.

Veränderung
1. Abendroutine - sage Dir am Abend etwas Nettes

Hast Du schon versucht Dir am Abend einfach etwas Nettes zu sagen? Das kann ein "Ich mag mich" sein oder ein "ich mag mein Lächeln" oder auch "das lief heute gut".
Am Anfang mag es sich vielleicht etwas komisch anfühlen. Das macht nichts. Freundlich zu uns sein dürfen wir alle noch üben.

2. Welche Farbe hat mein Essen?

Warum nicht mal blaue Nudeln, grünen Blumenkohl oder rote Pommes? Um dann zu testen ob es auch noch so schmeckt wie "normal". Vielleicht ist es mit Kindern einfacher, zumindest was Ideen angeht wie man etwas färben könnte. Und es könnte ebenso Mut erfordern tatsächlich den ersten Bissen zu sich zu nehmen.

3. Kekse zum Frühstück

Ernährung sollte ausgewogen sein, kein Süßkram zum Frühstück... Lassen wir solche Aussagen mal einen Tag beseite und probieren einfach aus, Fünfe gerade sein zu lassen und mal was ganz anders zu machen. Es geht einzig um das Gefühl etwas anders zu machen als sonst, den Mut zum Versuch. Und wie immer gilt: ist es Dir zu unangenehm, suche Dir etwas anderes aus.

4. Beginne eine neue Sprache zu lernen

Da reichen die ersten Floskeln: Ja, nein, bitte, danke, Hallo und Auf Wiedersehen. Vielleicht noch ein Getränk zu bestellen. Wer weiß, vielleicht macht es Dir genug Spaß, um noch mehr zu lernen? Auf jeden Fall kannst Du mit dem (bisschen) Wissen wahrscheinlich schon Menschen begeistern, dass Du Dir die Mühe gemacht hast ihre Sprache zu lernen. Meine beide kreativsten Versuche in die Richtung waren Irisch Gälisch und Suaheli (es hilft eine Nachbarin zu haben, die die Sprache spricht).

5. Erster aus den Federn!

Warum nicht mal eher aufstehen als sonst? Und schauen ob es für Dich taugt. Ich genieße meine morgendliche halbe Stunde für mich sehr. Nicht jeden Tag, manchmal ist mir der Schlaf wichtiger. Aber es war eine Entdeckung, die mir hilft. Dir vielleicht auch?

6. Messer und Gabel vertauschen

Das ist eher ein Spiel zum Aufmischen alter Bewegungsmuster. Vermutlich geht eine sinnvolle Benutzung nicht gleich beim ersten Versuch. Aber so schnell wird ja keiner aufgeben. Oder?

7. Mit der anderen Hand schreiben

Ähnlich wie beim Tauschen von Messer und Gabel hier noch ein Versuch mit eingeübten Bewegungsmustern. Bekommst Du Deinen Namen beim ersten Versuch leserlich hin?

8. Jobbörse durchsuchen

Dir gefällt Dein Job? Kein Problem, Du musst Dich ja nicht gleich bewerben. Manchmal ist das Stöbern nach Dingen, die aktuell so gesucht werden, aber sehr interessant. Und es kann absolut nichts passieren, wenn Du mal nach ganz anderen Themenfeldern suchst, die Dich interessieren.

9. Ja zu Dir - auch mal Nein sagen

Bist Du jemand, der oft "klar, mach ich" sagt? Dann ist das hier der Versuch für Dich! Sage einfach einmal "Nein" um Dir Zeit und Mühe zu sparen, wenn Du es nicht unbedingt willst. Das ist ein Ja zu Dir. Es kann sehr schwer sein, ich kenne das von mir. Aber es ist sehr hilfreich, es zu können.

10. Grüße eine unbekannte Person

Warum nur Menschen grüßen, die Du kennst? Genauso kannst Du jemandem, den Du zufällig triffst, einfach einen Guten Tag wünschen. Und wer weiß, vielleicht läuft man sich öfter über den Weg und beginnt irgendwann sich zu unterhalten? Ich mache das mittlerweile sehr oft und finde es immer wieder spannend. Tatsächlich erfahre ich so oft viel über die Menschen, denen ich so täglich über den Weg renne und die ich nie kennengelernt hätte, hätte ich nicht einmal Hallo gesagt.


Haben Dir die Ideen gefallen? So gut, dass Du mehr davon möchtest? Dann findest Du in meinem Freebie insgesamt 90 Ideen für ganz kleine Verändungen und Herausforderungen und dazu eine Menge Platz um Deine Erkenntnisse dazu zu notieren.

Rollenspiel und eigene Konflikte

Ich gebe Dir hier einen Einblick wie Rollenspiel eigene Konflikte ändern kann. Tatsächlich ohne dass das eigentliche Thema selber dabei auch nur berührt wird. Es geht hier um meine ganz eigenen Erfahrungen damit.

Rollenspiel

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Ich bin seit fast 26 Jahren Rollenspielerin, davon auch die meiste Zeit Spielleiterin. D.h. der Mensch, der die Geschichte erzählt auf die die Mitspieler*innen, bzw deren Charaktere, reagieren. Ich habe schon eine Menge Geschichten erzählt und als Spielerin erlebt, ebenso eine große Menge unterschiedlicher Charaktere gespielt.

Wie es begann

Der Beginn war eher unspektakulär. Frühling 2002. Eine neue Geschichte sollte beginnen und jede*r sollte sich dafür einen Charakter aussuchen. Normalerweise suchte ich mir Charaktere, die eher im Hintergrund agierten, den anderen halfen aber selten wirklich im Rampenlicht standen. Das ging dieses Mal nicht, meine Wunschrolle war bereits vergeben. "Dann spiele ich eine Amazone", war die Aussage, die alles ins Rollen brachte. Eine Kämpferin in der Welt des Schwarzen Auges, mit sehr festen Wertvorstellungen, in der Lage sich nicht nur mit der Waffe durchzusetzen. So absolut nicht ich, kein bisschen.

Dieser Charakter war so ziemlich der schwierigste, den ich jemals gespielt habe. Weil ich konstant aus meiner Komfortzone heraustreten durfte. Entscheidungen treffen musste anstatt mich hinten anzustellen. Forderungen stellen musste. Zum Teil waren die Entscheidungen nicht unbedingt "gut", für den Charakter in der Situation aber das Beste, was sie tun konnte. Und: es war nicht schlimm! Nie! Auch und gerade aus solchen "Fehlern" entstanden die intensivsten und teilweise schönsten Erinnerungen an diese Geschichte. Auch dank der Mitspieler, die auch (für die Spieler) offensichtliche Fehlentscheidungen unterstützten und eben mitspielten.

Und obwohl es nur ein Charakter war, den ich dort gespielt habe, in einer Welt, die mit unserer nichts zu tun hat, hatte das Auswirkungen auf mich, den Spieler. Ich wurde mutiger mit jedem Schritt aus der Komfortzone, den ich mit dem Charakter machen durfte. Der sichere Rahmen, den der Spielleiter und die Mitspieler dabei gesetzt haben, hatte auch einen großen Anteil daran. Wir haben immer mit- und nie gegeneinander gespielt, das Ziel war gemeinsame Freude zu haben.

Und wie es weitergeht

Was das mit Dir zu tun hat, fragst Du Dich vielleicht? Ich weiß durch eigene Erfahrungen, wie wichtig ein sicherer Rahmen ist und wie hilfreich, wenn das Heraustreten aus der eigenen Komfortzone nicht allein geschieht. Durch diese Erfahrungen kann ich sichere Räume schaffen und weiß wie man sie hält. Dazu kommen ein sehr treffsicheres Gespür für Stimmungen bei meinem Gegenüber, für Zwischentöne und ein kreativer Funke, der manchmal ungewöhnliche Fragen stellt. 

Zum Ausprobieren für Dich habe ich extra eine Mailserie entwickelt, wo Du für Dich selber verschiedene Rollen ausprobieren kannst. Ganz ohne weiteres Hintergrundwissen.


1.3.2021 Equal Care Day

equal care day

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Was ist der Equal Care Day und was verbindet mich mit ihm?

Am Equal Care Day machen wir darauf aufmerksam, wo überall Care-Arbeit geleistet wird. Und dass diese bestenfalls mangelhaft wertgeschätzt wird und zudem auch noch unfair verteilt ist. Teilweise ist gar nicht bekannt, wie viel an Arbeit eigentlich als unbezahlte Arbeit (oder nicht-ausreichend bezahlte) täglich geleistet wird.

Dieses Jahr wird eine Gruppe aus Frauen des Familienleicht Business Clubs sich dem Thema widmen und jede für sich ihre Sicht zu dem Thema darstellen.
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Was hinter den Kulissen geleistet wird, ist eine Menge! Es wird geplant und organisiert (Kalender mit Terminen, wer führt den bei Dir?), rechtzeitig an Geburtstage und Geschenke gedacht, Arztbesuche durchgeführt, Kindergarten- und/oder Schulfeste mitgemacht, Hausaufgaben angeschaut oder mit dem Lehrer über selbige gesprochen, Entwicklungsgespräche geführt, Wäsche rechtzeitig gewaschen und getrocknet, Essen eingekauft und gekocht... Jetzt sag mir noch mal einer, dass das nichts ist! Es zahlt bloß keiner.
Und was keiner zahlt ist auch nichts wert. Oder?!?

Ich bin Lucie, studierte Luft- und Raumfahrttechnikerin, Mama von 2 Kindern, optimistische Pragmatikerin mit haufenweise Ideen. Wenn Du aus dieser Rolle der unsichtbar Arbeit leistenden raus möchtest, reiche ich Dir die Hand.

equal care day
Von wem wünschst Du Dir Wertschätzung und in welcher Form

Auch wenn ich mittlerweile durchaus auch selber in der Lage bin, meine Leistung anzuerkennen, so ist es doch um einiges schöner, wenn auch aus dem Außen Wertschätzung kommt. Da wäre einmal der Partner, der nicht selten mit der Erwerbsarbeit seinen Teil als erledigt ansieht. Immer noch, und wir haben 2021!
Arbeitgeber, die aus mir unerfindlichen Gründen der Meinung sind, Teilzeitkräfte hätten „frei“ nach Erwerb-Arbeitsende. Die dann auch zu oft Unverständnis äußern, wenn man nur selten (oder gar nicht) über die vereinbarte Zeit hinaus arbeiten kann.
Die Politik ist auch nicht gerade hilfreich. Bei der berühmten „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ geht es doch eigentlich nur darum, dass die Kinder besser verstaut sind, damit die Eltern beide erwerbstätig sein können. Ist das wertschätzend für die Familie, bei der (mindestens) einer Teilzeit arbeitet oder gleich ganz daheim ist – und das auch so möchte?

Besser wäre für mich wenn...


Partner und Arbeitgeber sollen anerkennen, dass Care-Arbeit auch Arbeit ist. Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ich kenne zwar Chefs, die das wissen, leider sind es sehr wenige.
Die Politik soll, statt immer weitere längere Betreuung für Kinder zu fordern und fördern, auch flexible Arbeitszeit- und -ort-Modelle versuchen zu unterstützen. Soziale Berufe besser bezahlen lassen. Oder, den Gedanken fand ich sehr faszinierend, sich von dem Gedanken „Mehr Geld für mehr Leistung“ trennen, der tatsächlich genauer betrachtet gar nicht so genau zu definieren ist. Oder will mir jemand sagen, dass die Arbeit von Pflegekräften keine oder eine geringere Leistung ist als das, was z.B. ein Ingenieur in der Automobilbranche macht? Der eine hatte eine längere Ausbildung, der andere die körperlich (und psychisch) anstrengendere Tätigkeit. Wer „leistet“ jetzt mehr?

Was müsste Carearbeit kosten wenn sie bezahlt werden würde?

Ich finde, dass den Dingen, die keinen wirklichen Wert für die Gesellschaft an sich haben (Konsumgüter...), ein zu großer materieller Wert beigemessen wird und den Berufen, die sich um Menschen kümmern, seien es Kinder, alte oder Kranke, ein zu kleiner materieller Wert. Und dann gibt es eben noch die, deren Arbeit gar keinen Wert zu haben scheint, da sie nicht bezahlt wird. Die, die die Arbeit Zuhause leisten und Kinder aufziehen, den Haushalt schmeißen, einkaufen, Termine ausmachen...
Was müsste Care-Arbeit also kosten? Ich mag mich ungern auf einen festen Betrag in Euro festlegen. "Genug, dass die jeweilige Familie davon auch leben kann ohne zu knapsen“ fände ich fair. Das kann dann, je nach Größe der Familie und anderen Randbedingungen, durchaus unterschiedlich sein

Mit welchen Entscheidungen kann ich heute schon das Morgen mitdenken und Rücksicht auf die nehmen, die nach mir kommen?

Politische Entscheidungen jetzt stellen die Weichen für wirklich große Themen. Die beiden größten aktuellen dabei die Pandemie und der Klimawandel. Vor allem die Pandemie zeigt, welche Berufe und Tätigkeiten wirklich relevant sind. Nämlich genau die, die viel zu wenig Wertschätzung erfahren. Treffen wir jetzt Entscheidungen, sozialer zu werden als Gesellschaft. Davon profitieren am Ende alle. Das ist für die Wirtschaft ein verdammt radikaler Schritt. Aber das ewige Schneller Höher Weiter wird uns irgendwann überholen und zwar gründlich. Um dann wieder zu zeigen, dass die sozialen Aspekte in einer Gesellschaft die wirklich wichtigen sind.

Im Kleinen kann ich auch Einfluss nehmen: lokale Betriebe und Händler unterstützen. Meinen eigenen Konsum überdenken, mich sozial engagieren. "Haushaltsnahe Dienstleistungen" wertschätzend bezahlen. Carearbeit weniger auslagern oder wenn, dann fair(er) bezahlen. Für kreative Lösungen für Familien einstehen, abseits von "Kinder anderweitig unterbringen".

Aber auch: mir mein Leben gestalten, wie ich es selber will. Wie es für mich und meine Familie am besten ist. Denn wenn es mir selber nicht besonders gut geht, ist an andere denken schwerer.
Ich überlege mir, welche Werte ich meinen Kindern vorleben möchte, welches Vorbild ich sein möchte.

Und das ist auch meine Vision: Frauen dabei helfen, ihre Vision von ihrem Leben auszugraben und Wege zu finden, loszugehen. Das vage "etwas stimmt nicht, ich will etwas ändern" Gefühl konkreter benennen zu können.

Manchmal fühle ich mich von der Carearbeit überfordert

Manchmal ist es einfach zu viel. Als einzelne Person die komplette Planung eines 3 (oder mehr) Personen-Haushaltes zu machen ist ziemlich anstrengend. Schlimm genug, wenn es nur die üblichen Dinge, wie Einkauf, Haushalt, Vorsorgeuntersuchungen und Elterngespräche sind. Kommt dann noch weiterer Bedarf dazu – und dazu muss nur einer krank werden – fängt das Rotieren an.
Natürlich bin vor allem ich selber dafür zuständig, mich wertzuschätzen. Aber ganz ehrlich: wenn von außen vermittelt wird, dass das, was man den ganzen Tag (und die Nacht!) tut, „nichts“ ist, dann ist das ziemlich frustrierend. Die Aussage „Du musst doch nur was sagen“ hilft auch nur bedingt, denn davon wird der mental load ja nicht kleiner. Im Gegenteil: ich muss darüber nachdenken, wann und in welchem Ton ich was anspreche, dass es für mich eine Entlastung ist und kein zusätzlicher Stress.

Welche Bedeutung hat Carearbeit in unserer Gesellschaft?

Gefühlt hat Carearbeit aktuell zu wenig Bedeutung. Die Rahmenbedingungen werden von Menschen gesetzt, die anscheinend nicht selber betroffen sind – oder Personal haben und sich darüber keinen Kopf machen müssen.
In Wahrheit ist aber genau das Kümmern das, was eine Gesellschaft aus sozialen Wesen ausmacht. Ich habe gelernt, der Mensch sei ein zutiefst soziales Wesen. Es gibt diverse Studien, die belegen, dass jeder Mensch Teil der Gesellschaft sein möchte. Alt oder jung, krank oder gesund. Wenn sich aber keiner kümmert, wenn diese Menschen das Gefühl haben wertlos zu sein, dann gehen Menschen daran zugrunde.
Oder verschimmeln in Flüchtlingslagern, weil Debatten über wer hat und muss jetzt wie viele wann wo hin schicken wichtiger sind, als Menschenleben. Da wird mit Zahlen jongliert statt an die Menschen gedacht.


Mobbing – Tu was dagegen!

Tu was gegen Mobbing! Am 22.02. ist Behaupte-Dich-gegen-Mobbing-Tag. Aber auch abseits davon sollte jeder etwas gegen Mobbing tun.


Mobbing Tu was Opfer

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Du willst wissen warum?

Kennst Du folgende Aussagen?

  • stell Dich nicht so an
  • ist doch nicht so schlimm
  • sei nicht so empfindlich

Das hat bestimmt jeder von uns hier und da mal gehört. Aber fühltest Du Dich jemals besser, nachdem man Dir so etwas sagte? Fühltest Du Dich verstanden? Ernst genommen?

Natürlich ist nicht jeder Konflikt sofort Mobbing. Konflikte gehören dazu. Wenn aber regelmäßig Konflikte entstehen, wenn es vornehmlich eine einzelne Person irgendwie immer trifft, wenn vielleicht noch auffällt, dass sich an reinen Äußerlichkeiten (Kleidung, Aussehen, Wortwahl...) gestört wird, dann ist es Zeit aktiv zu werden. Manchmal reicht es schon, der Person zuzuhören, sie ernst zu nehmen, da zu sein - und das auch zu zeigen. Denn wenn das "Opfer" nicht mehr allein ist, ist es oft gar nicht mehr so sehr Ziel. Sei da, hör zu, steh bei. Tu was gegen Mobbing.

Meine Erfahrung mit Mobbing

Ich habe selber ein wenig Erfahrung mit Mobbing, allerdings weder als Opfer, noch als Täter. Zu Schulzeiten war ich in der komfortablen Lage, zwar zu den Außenseitern zu gehören, jedoch auch vom Rest der Klasse akzeptiert zu werden. Die Schüler, die öfter Attacken ausgesetzt waren von anderen, wurden irgendwie weniger behelligt, wenn ich dabei war. Meistens haben blöde Sprüche einen ebenso blöden Spruch zurück kassiert - und dann war Ruhe. Und bis heute habe ich keine Ahnung, wie der Mechanismus da genau "funktioniert" hat. Eigentlich war ich eher schüchtern, eigentlich habe ich selten was gesagt. Aber wirklich dämliche oder unfaire Sprüche, die haben mich damals schon aufgeregt. Oft war dann mein Mund schneller als der Kopf und da saß er, der Retourspruch, nicht zwingend originell oder bissig, aber genau so, dass danach nichts mehr in der Richtung kam.

Mit meinem heutigen Wissen über Mobbing, hätte damals sicher auch ein Vertrauenslehrer ins Boot geholt werden sollen. Tatsächlich habe ich hinterher erfahren, dass die Erwachsenen es tatsächlich mir überlassen hatten, weil "lief ja". Hm. Ich fand es nicht so geil, als Kind in der Situation zu stehen, dass Erwachsene mich baten, mich doch um xy zu kümmern, weil es dem nicht so gut ginge. Denn es gab auch Situationen, da wollte ich nicht mittendrin stehen. Die Verantwortung auf ein Kind abzuwälzen fand und finde ich unfair.

Was kann ich gegen Mobbing tun?

Meine Bitte: hör' hin, wenn es jemandem nicht gut geht. Es geht nicht darum für wie schlimm Du etwas empfindest. Es geht darum, wie sich der/die Andere fühlt. Das kannst Du gar nicht wissen, also höre erst mal zu.

Wenn Du von Mobbing gegen Kinder erfährst, behalte die Verantwortung dafür bei den Erwachsenen. Bei Mobbing gegen Erwachsene, schau auf den oder die Täter, bevor das Opfer von noch mehr Seiten klein gehalten wird.

Hast Du auch Erfahrung mit Mobbing? Hast Du schon etwas gegen Mobbing unternommen? Schreibe mir gerne in die Kommentare oder per Mail.

Perspektive wechseln leicht gemacht

Kopfstand Perspektivwechsel Kreativtechnik

Ein schlauer Mensch sagte einmal, es wäre Wahnsinn, immer dasselbe zu tun und jeweils ein anderes Ergebnis zu erwarten. Wechseln wir also einfach mal die Perspektive und schauen uns Themen aus einem anderen Blickwinkel an. Das geht auf verschiedene Arten.

Physischer Perspektivwechsel

Es muss nicht gleich ein echter Kopfstand (oder Handstand) sein. Das hilft auch, Judith von Sympatexter hat z.B. einen Kurs zum Handstand im Programm angeboten. Aber Du kannst Dir auch einfach Dein Thema aufschreiben, am besten in großer Schrift, und Dir das Blatt auf einem Stuhl stehend noch einmal angucken. Klingt bescheuert? Es muss ja keiner sehen. Versuche es mal! Statt eines Stuhls geht auch eine Treppe, ein Tisch, eine Leiter, aufhängen an der Wand... werde kreativ.

Alternativ notierst Du Dir verschiedene Handlungsoptionen auf verschiedenen Bögen Papier und stellst Dich mal auf den einen, mal auf den anderen und lässt auf Dich wirken, was der Gedanke an die Option mit Dir macht.

Oder Du positionierst kleine Figuren (Spielfiguren oder Klötzchen reichen aus, plastischer wird es mit passend aussehenden Lego oder Playmobil Figuren) auf einem Blatt, gerne auch beschriftet. Und schaust dann von unterschiedlichen Seiten auf die Szene. 

Psychischer Perspektivwechsel

Statt krampfhaft nach einer Lösung für das aktuelle Problem zu suchen, könntest Du das Problem ändern - indem Du es ins Gegenteil verkehrst. Dabei ist wichtig, dass das Problem keine Verneinung wird. Aus "ich will einen neuen Job" wird also "ich will verhindern, dass ich einen neuen Job bekomme", aber nicht "ich will keinen neuen Job".

Du kannst das Problem auch jemand anderem "umhängen". Stelle Dir vor, Dein:e beste:r Freund:in hätte Dein Problem. Oder eine Person, die Du gar nicht so gut kennst. Was würdest Du ihm/ihr raten? Unterscheidet sich das von dem, was Du Dir vorstellen kannst? Und wenn ja, warum ist das so?

Hast Du immer noch einen Knoten im Kopf? Schreibe mir gerne dazu.

5 Ideen den Fokus im Business zu halten

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Hast Du Dich schon öfters gefragt, wie Du den Fokus im Business halten kannst? Oder Dich geärgert, weil Du bei einigen Themen immer mal wieder abschweifst? Vielleicht helfen Dir dann meine 5 Ideen den Fokus im Business zu halten.

1. Konkrete Ziele setzen

Setze Dir konkrete Ziele, möglichst mit Zahlen und Datum. Kannst Du (noch) nicht weit vorausplanen, dann setze Dir Wochen- oder Monatsziele. Stellst Du fest, dass sie zu sportlich (oder auch zu lasch) sind, darfst Du natürlich nachjustieren. Auch „Pause machen“ zählt als ein Ziel! Stellst Du fest, dass Du immer wieder abschweifst, versuche herauszufinden, was Dich ablenkt.


2. Suche Dir einen Business-Buddy

Der/die Buddy sollte in einem ähnlichen Stadium wie Du sein, dann fällt das gegenseitige Anschubsen leichter, weil die Themen sich mehr ähneln. Weiß Dein Buddy von Deinen Zielen: super! Dann ist die Motivation größer sie auch einzuhalten. Trefft Euch möglichst regelmäßig und tauscht Euch aus, das ist effektiver als nur "nach Bedarf". Regelmäßig muss auch nicht oft sein, einmal jeden Monat eine halbe Stunde ist auch schon was.


3. Wofür mache ich das gerade?

Du hast z.B. das Ziel „Community Aufbau“. Um das zu erreichen, sind andere Schritte nötig als für das Ziel „Umsatz“. Schaue auf Dein Ziel und prüfe, ob Deine Zwischenziele dazu passen bzw. welche Schritte Du konkret für Dein Ziel machen willst. Wenn Du feststellst, dass Deine Aktivitäten nicht zum Ziel passen, solltest Du definitiv neu planen. Vielleicht ist gerade ja doch etwas anderes dran, als Du zuerst dachtest. Oder Du hast Dich verrannt. Beides kann vorkommen.

Fehlen Dir Ideen, wie Du Dein aktuelles Ziel konkret umsetzen kannst? Dann melde Dich gerne bei mir.


4. Zeitmanagement

Eine Liste mit Aufgaben, die immer wieder auftauchen, zusammen mit einer ungefähren Zeiteinschätzung, hilft, kleine Zeitfenster effektiv für Dein Business zu nutzen. Mir helfen die Kategorien: 5 Minuten, 10 Minuten, 30 Minuten ganz gut. Alles darüber sind dann sowieso größere Projekte wie Recherche für einen Blogbeitrag oder das Neugestalten von Teilen der Website.


5. Feste Zeitfenster frei halten

Sowohl für Dein Business als auch für Pausen bzw. Selbstfürsorge. Das müssen keine langen Zeiträume sein. Jeden Tag 30min bringen mich auch bereits vorwärts, selbst wenn doch mal was dazwischen kommt. Ich spreche aus Erfahrung. Ich stehe derzeit eine halbe Stunde früher auf oder schaffe am Abend noch eine halbe bis ganze Stunde, ehe ich ins Bett falle.


Hat Dir der Artikel geholfen? Oder wünschst Du Dir noch mehr als 5 Tipps, um den Fokus im Business zu halten? Dann lass es mich gerne wissen.

Kannst Du Komplimente annehmen?

Kompliment annehmen Tag der Komplimente

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Kannst Du Komplimente annehmen? Ich meine nicht so plumpe Anmachsprüche oder hingeworfene Aussagen, sondern echte und so gemeinte Komplimente? Fällt es Dir leicht, sie anzunehmen? Oder hast Du im Hinterkopf immer diese Stimme, die meint, dass das sicher nicht ernst gemeint sein kann, denn "so gut" bist Du ja gar nicht? Oder hast Du vielleicht noch gar keine Erfahrung mit ernst gemeinten Komplimenten gemacht?

Tatsächlich ist es nicht ganz so einfach zu beantworten, wann ein Kompliment "echt" ist oder nicht. Mir behagen Aussagen über mein Äußeres meist wenig, mir ist auch die Frisur meines Gegenübers nicht so wichtig. Entsprechend lege ich auch wenig Wert auf eine Bewertung meines Äußeren. 

Anders ist es bei Komplimenten über mein Tun, meine Ideen. Die kann ich mittlerweile gut annehmen. Denn das, was für mich normal, alltäglich und einfach ist, ist es für andere Menschen nicht. So wie ich manche Textakrobaten, Musiker und Sportler für ihr Talent (und die Arbeit, die sie da reingesteckt haben) bestaune, so finden andere meine Talente bewundernswert.

Schon entdeckt? Hier spielt auch wieder die Perspektive rein. Was ich für selbstverständlich und/oder einfach erachte, stimmt nicht für jeden anderen. Manchmal hilft es, einen Schritt zurück zu treten und sich zu fragen, ob das, was für mich so einfach von der Hand geht, wirklich für jeden so ist. Wenn nein, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Du Dich im Bereich eines Talentes bzw. einer Begabung bewegst. Und dass Komplimente in der Richtung ernst gemeint sind - auch wenn es nicht so einfach ist sie anzunehmen.

Und da heute der Tag der Komplimente ist und man es eh nicht oft genug sagen kann: Du bist gut so, wie Du bist!

Kannst Du Komplimente annehmen? Ich denke, das ist Übungssache. Versuche es mal! Nur wenn Du wirklich Bauchweh hast dabei, dann hinterfrage es.

Brauchst Du noch Ideen?

Hier ein paar Vorschläge, was Du Dir ruhig öfter sagen kannst:

  • Ich finde mich gut, wie ich bin
  • Ich mag mich
  • Ich mache jeden Augenblick das Beste, was ich machen kann

Hast Du noch mehr Vorschläge? Schreib sie mir gerne, hier als Kommentar oder per Mail.

Wie wichtig ist ein Netzwerk

Netzwerk wichtig

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Wie wichtig ist so ein Netzwerk denn jetzt wirklich?

Ganz kurz: immens wichtig! Besonders wenn ich Kinder habe. Mein Netzwerk ist so etwas wie mein Auffangnetz. Ein Halt in unterschiedlichen Situationen.

Aha. Und wie genau?


Ich tausche mich gerne mit anderen über verschiedenste Themen aus. Allein wäre das etwas... öde. Sei es, dass uns ein gemeinsamer Humor verbindet, ähnliche Lebensumstände, das Business oder dass wir uns einfach für das Arbeitsfeld des jeweils anderen interessieren. In meinem Falle auch, weil ich wirklich viele Interessen habe und es sehr angenehm finde, jeweils auch Spezialisten zu kennen.
Unternehmungen machen mir mehr Spaß, wenn noch jemand dabei ist. Weil man die Erinnerung dann teilen kann. Weil dann jemand da ist, mit dem man sich mit Aufsicht ggf. abwechseln kann.
Es ist sehr beruhigend zu wissen, da ist noch jemand im Hintergrund, der im Notfall einspringen kann. Idealerweise jemand, dem die Kinder vertrauen. Das kann der Kindergarten sein, das können die Großeltern sein, Nachbarn oder eine Freundin...
Es entspannt ungemein zu wissen, dass ich nicht allein bin. Nicht alles allein stemmen muss. Und wenn es nur aufbauende Worte sind. Wobei ich die Wirkung von Worten lange unterschätzt habe. Es ist wirklich wohltuend für mich, wenn da jemand ist, der sagt „Du machst das gut“ oder auch "die Situation ist gerade mies und das darfst Du auch so empfinden". Hast Du so jemanden in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis, der/die Dich einfach unterstützt, Dich annimmt, wie Du bist?

Außerdem kann ich mit einem Netzwerk meine mentale Belastung auf mehrere Schultern verteilen. Und für einiges auch professionelle Unterstützung annehmen (Therapeut, Coach...).

Ja, ok, privat habe ich das eh. Aber für's Business? Als Solopreneur?

Es gibt immer mal wieder Situationen des Zweifelns oder auch der Freude. Wie schön, wenn ich diese mit jemandem teilen kann, der/die das auch kennt. Das ist das Eine. Natürlich ist es auch „irgendwie cool“ alles alleine zu stemmen. Aber wer bitte schafft das auf Dauer? Es gibt da einen fiesen Glaubenssatz, der immer meint, „ich genüge nicht“. Kennst Du den auch? Mir machte er lange Zeit das Leben sehr schwer. Hier habe ich etwas mehr über ihn geschrieben.

Und dann, WILL ich wirklich alles immer alleine machen? Meine Buchhaltung zum Beispiel frisst unendlich Zeit und macht mir keinen Spaß. Wie schön, dass es Menschen gibt, die das gerne machen und an die ich das auslagern kann.

Aber auch hier hilft an einigen Stellen ein professioneller Coach am besten weiter. Der meine Themen mit sortiert. Der die x-te verzweifelte Frage nach „und wie geht das denn jetzt??“ ganz cool beantworten kann.

Meiner Meinung nach macht es außerdem sehr viel Sinn, Dinge so zu verteilen, dass jeder in seinen Talenten arbeiten kann. Ich kann keine Buchhaltung? Prima, dafür habe ich ja eine Expertin, die genau das am besten und auch viel schneller kann als ich. Außerdem finde ich es sehr entspannend, mir zu erlauben, dass ich Pausen haben darf, ja, dass die sogar wichtig sind. Glaubst Du nicht? Schau mal hier.


Wie sieht es bei Dir aus? Wie wichtig ist ein Netzwerk für Dich?

Für Menschen im Umbruch (privat, aber auch beruflich) habe ich eine eigene Facebookgruppe erschaffen, wo sich gegenseitig unterstützt wird. Neugierig? Schau mal rein, die Gruppe ist kostenlos.

Meine aktuellen Wilden Ideen – Löffelliste

wilde Ideen Löffelliste

Diese Liste ändert sich immer mal wieder, das ein oder andere kommt dazu, einige wenige Dinge fliegen auch unerledigt wieder von der Liste, je nachdem was beim Check zur Umsetzung herausgekommen ist. Hier also meine aktuellen Wilden Ideen - als Löffelliste.

- Co-Working Space mit Kinderbetreuung aktiv mitgestalten
- Fair-Teiler aufziehen
- ein Haus mit Garten zur Miete finden, das außerdem ein Gästehaus oder eine Einliegerwohnung hat
- alle Freunde zu meinem nächsten Geburtstag einladen und eine richtig dicke Party feiern
- direkten Draht ins Rathaus haben mit meinen Ideen
- einen echten live Mittelaltermarkt veranstalten (online habe ich ja schon erledigt)
- eine Freie Schule mitgründen (aktuell bin ich bei der Luana Augsburg mit aktiv)
- einen Urlaub an der See machen
- ein Baumhaus bauen
- wieder mit dem Reiten anfangen, am liebsten mit den Kindern
- auf einer Burg wohnen
- ein live Rollenspiel Event ausrichten

Die Bücherkiste im Stadtteil durfte schon vor Veröffentlichung wieder von der Liste, da es die hier bereits gibt. In einer alten Telefonzelle übrigens. Habe ich erwähnt, dass ich die Stadt hier für sehr kreativ und aktiv halte, was solche Dinge angeht?

Hast Du auch Wilde Ideen als Löffelliste? Oder findest Du etwas von meiner Liste so spannend, dass Du darüber nachdenkst das selber als Wunsch auf Deine Liste zu schreiben?

Es ist sowieso nicht alles im Alleingang möglich. Da ich der Typ "Dinge anstoßen" bzw. "Dinge ins Rollen bringen" bin, ist es immer hilfreich, wenn es andere genauso Verrückte gibt, die das gleiche Ziel haben und, idealerweise, genauso begeisterungsfähig sind.